Bildungskongress Gesundheit 2016 in Osnabrück

„Herkunft prägt und Herkunft entscheidet“

 

Die Friedel und Gisela Bohnenkamp-Stiftung unterstützt seit mehreren Jahren die bereits etablierten und regelmäßig stattfindenden Bildungskongresse in der Region Osnabrück.

Im 20. Oktober 2016 fand der Bildungskongress zum Thema Gesundheit statt, diesmal im Zentrum für Umweltkommunikation der Deutschen Bundesstiftung Umwelt. Die jüngste Ausgabe soll nun in eine kontinuierliche thematische Weiterarbeit münden. Bis zum nächsten Bildungskongress 2018 werden sich Arbeitsgruppen mit fünf Themenfeldern befassen. Dies war eines der Ergebnisse der Veranstaltung, die Stadt und Landkreis Osnabrück, Hochschule und Universität Osnabrück sowie die Friedel & Gisela Bohnenkamp-Stiftung und die Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte durchgeführt hatten.

Das Programm des Bildungskongresses wechselte zwischen Impulsvorträgen und Workshops. Genau die Inhalte der Workshops, die sich etwa um die Bedeutung von Bewegung, beruflicher Bildung oder Medienkonsum und ihre Auswirkungen auf die Gesundheit haben, werden die thematischen Grundlagen für die nun installierten Arbeitsgruppen bilden.

Das Thema Gesundheit spielte außerdem eine zentrale Rolle im Referat von Birgit Babitsch (Universität Osnabrück). Titel: „Ungleiche Chancen in der Bildung, Ungleichheit in der Gesundheit.“ Die Wissenschaftlerin betonte, dass Bildung eine der zentralen sozialen Determinanten für Gesundheit sei: „Herkunft prägt und Herkunft entscheidet“, sagte Babitsch. Deshalb müsse Gesundheitserziehung integraler Bestandteil von Schul- und Organisationsentwicklung sein.

Ein weiteres Referat steuerte Stephan Maykus (Hochschule Osnabrück) bei. Sein Thema lautete „Netzwerke verwirklichen Bildung – Stadtteile und Gemeinden als Ermöglichungsräume im Blick.“ Maykus erläuterte, wie Netzwerke gefördert werden können und welche Vorteile sie bieten. So seien Kooperationen ein Qualitätsmerkmal für gute Schulen, Kitas und Stadtteilbildung.

Zum Bildungskongress Gesundheit waren mehr als 100 Teilnehmer in das Zentrum für Umweltkommunikation gekommen. Vertreten waren insbesondere Kindertageseinrichtungen, Schulen, Jugendhilfeeinrichtungen, Bildungsträger, Hochschule und Universität Osnabrück sowie Stiftungen.

 

Weitere Informationen zu dem Bildgungskongress Gesundheit finden Sie unter www.bildungskonress-os.de.

 

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