Mathematikwerkstätten an vier Schulen
Mathe.Einfach.Machen
Mathe.Einfach.Machen
Vier Schulen – vier Themenfelder – vier Mathematikwerkstätten
Mathematik wird besonders nachhaltig gelernt, wenn sie erlebbar ist. Genau hier setzt das Projekt „Mathe.Einfach.Machen“ an: An vier weiterführenden Schulen entstehen Mathematikwerkstätten, die Schülerinnen und Schüler dazu einladen, mathematische Zusammenhänge eigenständig zu entdecken, zu erforschen und praktisch anzuwenden.
Freude an Mathematik stärken
Eine Mathematikwerkstatt ist ein speziell ausgestatteter Lernraum, in dem haptische Materialien, Experimentierstationen und praxisnahe Aufgaben den Unterricht ergänzen. Ziel ist es, mathematische Basiskompetenzen entsprechend der curricularen Vorgaben auf anschauliche und handlungsorientierte Weise zu vermitteln und die Freude am Fach Mathematik zu stärken.
Seit März 2026 entwickelt jede der vier beteiligten Schulen eine eigene Mathematikwerkstatt mit einem thematischen Schwerpunkt. Die Themenfelder umfassen Wahrscheinlichkeit, Trigonometrie und Terme, Geometrie sowie Finanzmathematik. Beteiligt sind unterschiedliche Schulformen – Realschule, Gymnasium, Integrierte Gesamtschule und Oberschule. Dadurch entstehen vielfältige Materialien und Lernstationen, die auf die jeweiligen schulischen Anforderungen zugeschnitten sind.
Wachsendes Angebot innovativer Lernmaterialien für den Mathematikunterricht
Ein zentraler Bestandteil des Projekts ist die enge Zusammenarbeit der Schulen. In regelmäßigen Netzwerktreffen werden die entwickelten Materialien vorgestellt, gemeinsam erprobt und weiterentwickelt. So profitieren alle Beteiligten vom gegenseitigen Austausch und schaffen gemeinsam ein wachsendes Angebot innovativer Lernmaterialien für den Mathematikunterricht.
Die Initiative für das Projekt entstand aus der Idee, ein bereits erfolgreich erprobtes Konzept auf weitere Schulen zu übertragen. Als Vorbild diente die Mathematikwerkstatt der Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule Göttingen-Geismar, deren Erfahrungen und Konzeptgrundlagen die Entwicklung der neuen Werkstätten ermöglichten.