Sutthausen – 50 Jahre Stadtteil von Osnabrück

Kunstpädagogisches Projekt „Wachsen und Zusammenwachsen“

Osnabrück, im März 2021

In kunstpädagogischen Aktionen gestalten Sutthauser Kinder und Jugendliche ein Objekt, das zusammen mit der Arbeit des Künstlers und Steinbildhauers Frank Gillich das Ensemble „Wachsen und Zusammenwachsen“ ergeben wird.

Der Osnabrücker Künstler und erste Preisträger des Kunstpreises Osnabrück, Frank Gillich, lehrt an der Universität, zeichnet sich durch verschiedene, erfolgreiche kunstpädagogische Projekte mit Schülerinnen und Schülern aus und vermittelt sein Wissen u. a. in Workshops und praktischen Seminaren auch an Erwachsene.

Im Rahmen des Jubiläums zum 50jährigen „Geburtstag“ des Stadtteils Sutthausen soll mit der zweiteiligen Skulptur die stets vom Bürgerverein Sutthausen unterstützte Projektarbeit mit Kindern und Jugendlichen fortgeführt werden. Während dabei in der Vergangenheit die Schülerinnen und Schüler der Grundschule im Fokus standen, soll das Augenmerk nunmehr erweitert werden und auch die Sutthauser Jugendlichen in den Prozess mit einbezogen werden: neben Schülerinnen und Schülern der Grundschule Sutthausen sind an diesem Projekt nun auch Schülerinnen und Schüler der Berufsbildenden Schulen im Marienheim sowie interessierte Jugendliche aus den Sutthauser Vereinen und Vereinigungen beteiligt.

Beide Arbeiten (die der Kinder/Jugendlichen und die des Künstlers) sollen abschließend als Ensemble die Skulptur „Wachsen und Zusammenwachsen“ im öffentlichen Raum Sutthausens ergeben. Die Realisierung ist während des Schuljahres 2020/2021 geplant und in Teilen schon auf einem sehr gutem Weg:

Die Schülerinnen und Schüler des Marienheims haben im vergangenen November vier Wochen lang, aufgeteilt in zwei Gruppen von je 12 Personen, am alten Brechwerk am Piesberg mit ihrer Arbeit am Stein begonnen.

Im Atelier von Frank Gillich erhielten die Teilnehmenden zunächst eine altersgerechte Einführung in die Themenbereiche Kunst und Steinbildhauerei und lernten die entsprechende Werkzeuge kennen, die für die praktische Arbeit am Stein benötigt werden. Für die Arbeiten wurde weicher, kleinformatiger Muschelkalkstein aus dem Weserbergland verwendet.

Sofern es die aktuelle Situation erlaubt, wird Frank Gillich rund um die Osterferien auf dem Außengelände der Grundschule Sutthausen mit den dortigen Schülerinnen und Schülern altersgerecht in Stein arbeiten und so mit ihnen einen weiteren Teil des Kunstwerkes fertigstellen.

Nach dieser zweiten Gruppe folgen dann voraussichtlich Ende April die interessierten Jugendlichen aus den Sutthauser Vereinen und Vereinigungen, um mit Frank Gillich ihre Ideen in Stein zu realisieren.

Ein Termin für die Austellung und Einweihung des Kunstwerkes steht noch nicht fest.

Fotos: Frank Gillich